Spiritualität des Karmel
In Übereinstimmung mit dem Ideal der hl. Teresa leben die Unbeschuhten Karmelitinnen ihr kirchlich- kontemplatives Leben in einem Klima der Ausgewogenheit zwischen Einsamkeit und Schweigen einerseits und dem Leben in schwesterlicher Gemeinschaft andererseits.
Zusammen mit Johannes vom Kreuz gelang es Teresa von Avila den Orden zu reformieren. Beide "legten in gewissem Sinn die Fundamente für diesen Orden" (Brief "Carmeli Montis" von Paul VI).
Ihre Lehre und ihre Erfahrung, die in ihren Schriften enthalten und überliefert sind, besonders das, was sich auf die tiefste Gemeinschaft des Menschen mit Gott und den Weg dorthin bezieht, sind nicht nur persönlich erhaltene Gaben, sondern Gnaden, die dem Orden verliehen wurden und somit zum Charisma gehören.
Die Berufung der Teresianischen Karmelitinnen ist ihrem Wesen nach kirchlich und apostolisch. Das Apostolat ist rein kontemplativ; es besteht im Gebet und in der Hingabe mit der Kirche und für die Kirche.

